Das größte Risiko sind schwache Nerven, nicht die Börse!

Das größte Risiko sind schwache Nerven, nicht die Börse!
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Gemäß der populären 4%-Regel benötigt man um finanziell unabhängig zu sein mindestens das 25-fache der jährlichen Ausgaben. Und dabei handelt es sich noch um eine optimistische Kalkulation. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte je nach Alter eher mit Faktor 30 bis 35 kalkulieren. Finanzielle Unabhängigkeit und ein beachtliches Vermögen gehen also oft Hand in Hand.

Um aber die Rendite zu generieren, die benötigt wird, um ein Portfolio dauerhaft erfolgreich zu entsparen, muss der Teil des Vermögens, mit dem nach Berücksichtigung aller übrigen Vermögensgegenstände (Renten, Versicherungen, Immobilien, etc.) die Rentenlücke geschlossen werden soll, breit diversifiziert in liquide Aktien ETFs investiert werden. Und genau hier liegt der Hund begraben. Denn Aktien unterliegen täglichen Wertschwankungen. Dieser Stress ist für viele nur schwer zu ertragen. Insbesondere dann, wenn das Aktien-Depot den essenziellen Teil zum gesamten Budget beisteuert.

Das über viele Jahre in Eigenregie selbst aufgebaute Aktien-Depot stellt für viele Sparer in Deutschland nach wie vor die Ausnahme dar. Stattdessen wurde Vermögen in den letzten Jahren hauptsächlich mit Immobilien erlangt.

Immobilien täuschen Wertstabilität vor

Der Wert einer Immobilie wird nicht sekündlich neu berechnet und ist nicht jederzeit einsehbar. Der Immobilienmarkt reagiert auf sich verändernde Rahmenbedingungen erheblich langsamer als der Aktienmarkt, und ist gleichzeitig weniger transparent. In einer Krise kommt es auf dem Immobilienmarkt zunächst zu einem spürbaren Rückgang des Transaktionsvolumens, bevor letztendlich auch Preiseffekte sichtbar werden. Ein nervenzehrendes tägliches Auf und Ab wie an der Börse gibt es nicht. Der mit den Schwankungen des Aktienmarktes verbundene psychologische Stress entfällt.

Bin ich mental bereit ein Million-Depot zu führen?

Der Immobilien-Boom läuft nun schon länger als eine Dekade, und immer mehr der damaligen Investitionen in Betongold fallen aus der 10-jährigen Spekulationsfrist. Für viele ist dies der richtige Zeitpunkt die eigene Asset-Allokation zu überdenken. Doch der schlagartige Aufbau eines Aktien-Depots im 7-stelligen Bereich ist alles andere als trivial. Es empfiehlt sich eine gewissenhafte Vorbereitung.

Klar im Vorteil ist hier, wer sein Depot selbst über viele Jahre oder Dekaden von Null an aufgebaut und so nebenbei wertvolle Erfahrung in Krisensituationen gesammelt hat. Der Corona-Crash war beispielsweise eine solche Erfahrung. Eine Art Intensivkurs könnte man sogar sagen. Denn für diese Crash-Lektion musste man nur sehr kurz leiden. Wer durch langfristiges Investieren und aus eigener Kraft selbst ein Million-Depot aufgebaut hat, ist mental für einen Crash und temporären Wertverlust oft gut gerüstet.

Wenn man aber bisher nicht die Gelegenheit hatte persönliche Krisen-Erfahrung zu sammeln, dann hilft es sich zumindest ausführlich mit der Historie des Marktes befassen.

Ziel ist Stressstabilität aufzubauen, damit nicht negative Emotionen das Handeln beeinflussen. An der Börse muss man stets rational handeln. Mir persönlich hilft es, mich selbst regelmäßig an die zu erwartenden und unerwarteten Verluste zu erinnern. Ich betrachte die Börse als zufällige Abfolge von sich immer wiederholenden positiven und negativem Ereignisse. Dadurch wird der Aktienmarkt und das mit ihm verbundene Risiko für den menschlichen Verstand leichter beherrschbar. Wer weiß was ihn erwartet, der wird nicht überrascht und behält Kontrolle. Und wer Kontrolle hat, der kann auch in Krisenzeiten rationale Entscheidungen treffen und folgenschwere Fehler verhindern. Und auch als erfahrener Anleger ist es wichtig sich jederzeit bewusst zu machen, dass temporäre Verluste dazugehören. Wer sich intensiv mit der Historie des Aktienmarkts befasst, kann eine gesunde Erwartungshaltung entwickeln.

Stressstabilität trainieren

Zu diesem Zweck nehmen wir uns heute einen ganz besonderen Daten-Leckerbissen vor: tägliche Daten des S&P 500 Total Return Index von 1928 bis heute. Das sind volle 93 Jahre oder gute 23.000 Datenpunkte. Weltweit einzigartiges Material, denn es gibt keinen anderen Aktienindex der älter ist als der US-amerikanische S&P 500. Das Datenmaterial enthält u.a. auch eine tägliche Beschreibung der Marktentwicklung während der Weltwirtschaftskrise ab 1929:

Um das damalige Börsengeschehen im Detail nachzuvollziehen, betrachten wir die Grafik mit hohem Zoom-Faktor. Der 1929er Crash und die anschließende 25-jährige Erholung sind eigentlich zwei Ereignisse: Weltwirtschaftskrise und 2. Weltkrieg. Man sieht im Chart wie ab 1935 eine deutliche Erholung beginnt, die dann ab 1937 wieder vollständig erodiert. Anschließend verharrt der Markt bis Kriegsende auf niedrigem Niveau. Ohne den 2. Weltkrieg hätte sich die Börse vermutlich deutlich schneller erholt. Wer auf dem Hoch im September 1929 in die Entnahmephase gestartet ist, der durchlief den historischen Worst-Case. Mein Finanzplanungstool bezieht auf Wunsch auch dieses Ereignis in den Stresstest mit ein.

Die entscheidende Frage lautet nicht ob, sondern wann es crasht

Ich habe aus dem zuvor erwähnten Datensatz einige interessante Fakten extrahiert. Diese helfen das eigene Risikobewusstsein zu schärfen, und ein Mindset zu entwickeln, das auf Basis von Wissen einen vernünftigen Umgang mit Krisen und dem mit Verlusten verbundenen Stress ermöglicht.

Die folgende Tabelle beschreibt die statistische Häufigkeit von Tagesverlusten, gemessen über den Zeitraum von 1928 bis heute. Ein Anleger mit einem Depot i.H.v. einer Million Euro, investiert in Aktien, wird mit einer vorhersehbaren Regelmäßigkeit Verluste in unterschiedlicher Höhe erleiden:

Wer beispielsweise ein 1 Million Euro großes Aktien-Portfolio unterhält, muss darauf vorbereitet sein, durchschnittlich an einem Tag pro Woche mehr als 5.800 Euro zu verlieren. Einmal pro Monat ist sogar mit einem Tagesverlust von mindestens 17.100 Euro zu rechnen. Und einmal pro Jahr wird es rein statistisch einen Tag geben, an dem das Depot innerhalb von 24 Stunden mehr als 47.100 Euro verliert.

Das übersteigt das Jahresbudget, über welches der Investor gemäß der populären 4%-Regel verfügen darf. Ein Jahr finanzielle Freiheit verpufft im Verlaufe eines Börsentags. Dieses Ereignis wird jeder regelmäßig erleben, der ernsthaft die finanzielle Unabhängigkeit anstrebt.

Ab hier wird’s richtig schwierig. Denn die rein statistisch eher selten zu erwartenden Tagesverluste sind nicht nur bedeutend höher, nein es kommt auch noch ein weiteres Phänomen dazu: Volatility Clustering. Dahinter verbirgt sich die Erkenntnis der Finanzwissenschaften, dass hohe Tagesverluste (genau wie hohe Tagesgewinne) selten alleine auftreten. Gehen die Kurse beispielsweise an einem Tag 9% runter, dann ist in den Tagen zuvor wahrscheinlich schon etwas passiert. Und für die Zeit danach ist definitiv mit weiteren Kurseinbrüchen zu rechnen. Die folgende Tabelle zeigt die schlechtesten Handelstage der letzten 120 Jahre:

Man erkennt den zuvor erwähnten Effekt „Volatility Clustering“ deutlich. Die drei gelb markierten Ereignisse haben sich beispielsweise alle während der Corona-Krise zugetragen. Mit nur wenigen Tagen Abstand ging es zuerst 7,79%, dann 9,99% und schließlich 12,93% bergab. Man bemerke die zunehmende Stärke der Verluste. Es ist für mich sehr gut nachvollziehbar, wenn an dieser Stelle einige Kapitalmarkt-Akteure die Nerven verloren und die Reißleine gezogen haben. Wer beispielsweise mit einem Aktien-Vermögen von einer Million Euro in die Corona-Krise gegangen ist, der musste temporäre Verluste von knapp 400.000 Euro ertragen.

Ich finde es wichtig sich der zuvor beschriebenen Verlustereignisse bewusst zu sein, und zu realisieren, dass es sich dabei aus der Perspektive eines Buy and Hold Investors nicht um außergewöhnliche adverse Ereignisse handelt. Stattdessen handelt es sich um erwartete Ereignisse, deren regelmäßiger Eintritt im Zeitablauf so sicher ist, wie das Amen in der Kirche. Ein Monatslohn oder ein ganzes Jahresgehalt sind ganz schnell verschwunden. Während der Corona-Krise hätte man mit dem unrealisierten Verlust ein Haus kaufen können. Das muss man aushalten. Und man kann es aushalten, wenn man weiss, dass sich Ruhe bewahren lohnt.

Wer im Rahmen der eigenen Entnahmestrategie auf einen hohen Aktien-Bestand setzt, der muss trotz heftiger Wertschwankungen die Nerven bewahren können. Der grösste Fehler wäre ein Notverkauf, und damit sehr wahrscheinlich die selbstverschuldete Vollkatastrophe. Wer dem Stress eines Kursrutsches nicht gewachsen ist, der wird in der Folge vermutlich auch an der psychologischen Hürde der „Regret Avoidance“ scheitern. Gemäß dieser fällt es Anlegern schwer sich selbst falsche Entscheidungen einzugestehen. Oft ist der Wiedereinstieg nach dem Notverkauf aber nur zu höheren Kursen möglich. Dadurch ginge in der Folge ein Teil des zuvor erwirtschafteten Gewinns dauerhaft verloren, was im Kern dem Eingeständnis einer Fehlentscheidung gleicht. Steigt der Markt im Anschluss immer weiter, verleiht dies dem Regret-Avoidance Effekt zusätzliche Wirkung. Ein Teufelskreis, dem man im schlimmsten Fall nicht mehr entkommt und der das Ende der Anleger-Karriere bedeuten kann.

Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor: Das Million-Depot ist nach 40% Kurseinbruch nur noch 600.000 Euro wert. Panik in den Medien – diesmal ist alles anders! Der Stress ist so hoch, dass man am Ende doch sämtliche Wertpapiere verkauft, um wenigstens noch einen Teil des Vermögens vor dem vermeintlichen Weltuntergang zu retten. Einen Monat später steht der Markt nur noch bei 30% Verlust. Du könntest jetzt einsteigen, aber dann wären 100.000 Euro Kapital für immer verloren. Noch ein Monat später steht der Markt bei nur noch minus 20%. Der Frust ist jetzt noch größer. Lieber 200.000 Euro Verlust fest einbuchen, oder darauf hoffen, dass es nochmal runter geht?

Am besten ist, wenn man in der Krise einen kühlen Kopf bewahrt. Dies gelingt, indem man sich intensiv mit dem Verhalten der Märkte in Krisensituationen befasst. Der Ablauf ist nämlich in groben Zügen immer der gleiche.

Extreme Marktereignisse sind nicht normalverteilt und treten häufiger auf als erwartet

Schauen wir uns zum Abschluss noch ein paar interessante Fakten aus 93 Jahren Aktienmarkt-Geschichte an. An 53,1% aller Handelstage ist der Markt gestiegen. Der durchschnittliche Anstieg an einem positiven Börsentag beträgt 0,75%, während der durchschnittliche Verlust an einem negativen Börsentag 0,79% beträgt. Verluste treten also seltener auf, sind aber im Betrag etwas höher als Gewinne.

Die gewichtete, durchschnittliche Rendite beträgt dementsprechend 53,1% x 0,75% + 46,9% x -0,79% = 0,03%. Das ist, natürlich rein statistisch betrachtet, der durchschnittliche Ertrag den ein Buy and Hold Investor an ca. 250 Handelstagen pro Jahr erwarten darf. Kleinvieh macht viel Mist. Plausibilitäts-Check: Dies entspricht einer annualisierten (nominalen) Rendite von 1,0003^250 – 1 = 7,78%.

Die Standardabweichung der täglichen Rendite beträgt in dem zugrundeliegenden Datenmaterial 1,18%. Wären die Renditen Normalverteilt, was in den Finanzwissenschaften oft angenommen wird, dann müssten 68,2% aller beobachteten Tagesrenditen im Intervall 0,03% +/- 1,18%, also zwischen -1,15% und + 1,21% liegen.

Um die Hypothese einer Normalverteilung zu untersuchen habe ich folgende Grafik erstellt:

Die blaue Linie zeigt die tatsächliche Verteilung der beobachteten Renditen. Die orange Linie beschreibt dagegen die zu erwartende Verteilung, sollten die Renditen normalverteilt sein. Eine faszinierende Grafik, die Abweichung ist offensichtlich. Bis zu weiten Intervallgrenzen (3% und 97%), fallen die beobachteten Renditeschwankungen geringer aus als erwartet. Bei den negativen Renditen liegt die blaue Linie über der orangen Linie, genau umgekehrt bei den positiven Renditen.

Nicht jedoch an den Rändern der Verteilung. Ab dem Schnittpunkt der beiden Linien treten extreme Ereignisse in der Realität plötzlich weitaus öfter auf, als es die Normalverteilung zulassen würde. Experten sprechen an dieser Stelle von sogenannten Fat-Tails und dem Tail-Risk. Extreme Ereignisse treten in der Realität relativ häufig auf.  Wer mehrere Dekaden investiert ist, der wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mindestens einen Börsencrash durchleben.

Fazit

Der Aufbau eines notwendigen Risikobewusstseins ist ein entscheidender Lernprozess und viel mühsamer als sich einfach nur das notwendige Grundlagenwissen über Aktien und ETFs anzueignen. Wer enthusiastisch ist und schlagartig mit großen Summen in den Aktienmarkt einsteigen will, der sollte daher seine Stressstabilität selbstkritisch prüfen. Idealerweise hat man sich das eigene Risiko-Mindset über viele Jahre aktive Börsenerfahrung aufgebaut. Zu diesem Zweck ist keine große Position erforderlich, man muss aber involviert sein. Denn selbst, wenn nur ein geringer Betrag wie 100 Euro in einen ETF investiert wird, führt dieses aktive Engagement automatisch dazu, dass man das Marktgeschehen zu verfolgen beginnt. Wer beispielsweise plant in den kommenden Jahren ein größeres Immobilienvermögen in Aktien umzuschichten, der sollte bereits jetzt ein kleines Depot eröffnen. Kein Studium der Börsengeschichte kann selbst gesammelte Erfahrungen ersetzen.

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Witali
19 Tage zuvor

Danke Georg, sehr spannende Aufarbeitung der vergangenen Schwankungsbreite. Je früher man mit dem Investieren beginnt, umso besser kann man in schwierigen Marktphasen die Nerven behalten.

Jenni
19 Tage zuvor

Ich stimme dir absolut zu, dass Erleben deutlich besser ist als nur darüber Lesen. Trotzdem: Sehr nette Statistiken! 🙂
Obwohl ich ein vergleichsweise “alter” Hase bin an der Börse, weiß ich nicht, ob mir die reine Beschäftigung mit der Statistik beim Aufbau einer noch größeren Risikotoleranz hilft. In der Corona-Krise war ich so entspannt wie nur was. Aber “meine 40%” Buchverlust waren halt auch keine 400.000 Euro.
Im Moment bin ich bei sämtlichen Kursverlusten total entspannt. Aber später mal an nur einem Tag ein Jahresbudget zu verlieren, das ist von heute aus betrachtet auf jeden Fall noch ein ziemlich gruseliger Gedanke! Prinzipiell würde ich sagen, dass mir mehr Vermögen auch mehr Gelassenheit gebracht hat. Denn auch wenn es mal kräftig nach unten geht, habe ich immer noch genug für alle möglichen kleinen und großen Krisen des Alltags. Hoffentlich hält dieser Zuwachs an Gelassenheit einfach an 🙂

Achim
Achim
19 Tage zuvor

Ich bin nun schon etliche Jahre dabei und habe einige Tage erlebt, in denen mein Depot um ein Jahresgehalt meines Brotberufs oder gar mehr abgeschmiert ist. Bevor ich damals eingestiegen bin, hat man mir immer wieder gesagt, man solle nur solches Geld an die Börse bringen, auf das ich in schlimmster Konsequenz auch verzichten könnte. So habe ich es gehalten.

Auf der anderen Seite ist es völlig unwahrscheinlich, daß Mercedes und Microsoft und Apple und Procter&Gamble und McD alle am gleichen Tag pleite gehen. Die Kinder brauchen auch morgen noch Windeln, und wer heute Coca-Cola trinkt, will das auch morgen noch tun.

Mein Depot ist im letzten Jahr abgeschmiert wie alle. Ich habe nichts verkauft und bin dennoch mit 6 Prozent Verlust aus dem Jahr 2020 herausgekommen (Der MSCI World hingegen hat übers Jahr sogar etwas gewonnen). Und doch: Ich hatte ein ausgezeichnetes Börsenjahr 2019 hinter mir mit 26% Gewinn. Zusammen sind das immer noch 20% Plus in 2 Jahren oder 10% pro Jahr. Es geht nun einmal auf und ab an der Börse.

André Kostolany hat immer gesagt: Investieren, Schlaftabletten nehmen, 10 Jahre nicht aufs Depot schauen, wieder wach werden und reich sein. Das ist zwar etwas verkürzt dargestellt, aber diese Sichtweise hat etwas. Was kümmern mich die Zwischenstände, wenn schließlich das Ergebnis stimmt?

Wenn ich das Schaubild mit dem Verlauf des S&P500 betrachte, hast Du ihm dankenswerterweise das Jahr 1928 dazugegeben, in dem der Index steil gestiegen ist. Wer direkt auf dem Höhepunkt eingestiegen ist, hat freilich erstmal heftige Verluste verzeichnet und diese lang nicht kompensiert. Wer aber schon einige Jahre früher eingestiegen war, für den sah die Welt schon besser aus. Nimmt man als Anfangspunkt etwa das Jahr 1923, dann gibts zwar zum Ende der 20er Jahre den großen Boom und den großen Absturz, aber danach waren die Kurse prinzipiell auf der gleichen Höhe wie 1923. Und Dividenden werden die Firmen in der Zeit wohl auch gezahlt haben (die im S&P 500 nicht einberechnet sind).

Zeitpunkte sind immer irgendwie künstlich. Was etwa ist am Jahreswechsel so besonders, daß man ausgerechnet dann Bilanz ziehen müßte? Und doch machen das die Leute, einschließlich mir.

Mir erleichtern Kurssteigerungen der Vergangenheit das Hinnehmen von aktuellen Kursverlusten. Mein Depot war am 31.3.2020 (Ich notiere mir den Stand an jedem Monatsende) etwa dort, wie es am 31.12.2018, also 15 Monate vorher gestanden hatte. Nicht schön, daß die “Gewinne” des Jahres 2020 damit perdü waren, aber im Endeffekt mußte ich für die Kurssteigerung des Jahres 2020 nichts tun, das ging ganz automatisch, und nun war sie – wie gewonnen, so zerronnen – wieder weg. Die Substanz (so sagte ich zu mir), war damit nicht angekratzt. Ok, ich lebe nicht von meinem Depot; wäre das der Fall, wäre ich vielleicht nicht so ruhig geblieben.

Und mittlerweile sieht die Welt ja auch schon wieder viel erfreulicher aus.

trackback
18 Tage zuvor

[…] Erfahrungsgemäß ist eine Aktienquote oberhalb von 70 % für viele nervlich in Krisenphasen schwer zu ertragen. Das größte Risiko sind schwache Nerven, nicht die Börse! […]

Stefan
Stefan
17 Tage zuvor

Hallo Georg,
wie viele Deiner anderen Blogbeiträge finde ich auch diese Analyse auch sehr spannend. Allerdings erscheinen mir die Wochen- und auch Monatsverluste zu niedrig zu sein. Denn 5.826 € bezogen auf 1.000.000 Euro sind ja gerade einmal 0,5826%. Und das erscheint mir bei den Verlusten zu niedrig kalkuliert zu sein. Ich denke da eher an ca. 2% – also 20.000 Euro. Vielleicht gibst Du noch eine kurze Info, wie Du die Werte berechnet hast. Danke.

Marius
Marius
17 Tage zuvor

@Georg
Der US-Dollar wurde am 1. Mai 1933 um knapp 41 % abgewertet. Ich finde das sollte man berücksichtigen. Man sieht auch gut wie der Chart in US-Dollar Anfang Mai 1933 nach oben schießt.

Niklas
Niklas
17 Tage zuvor

Sehr schön anhand von Zahlen zu sehen wie hoch historisch die Tageseinbrüche waren und sein können.
Um dies psychologisch zu begreifen und auszuhalten hilft tatsächlich nur selbst -am besten mehrere- Crashs erlebt zu haben.
In der Ansparphase sicher leichter auszuhalten als in der Entnahmephase. Bei kleinen Depotvolumen eher einfacher als bei Großen. Wobei ab einer gewissen Größe, wenn 2% SWR zum Leben reichen, wird es auch wieder einfacher 😀.
@Georg: Interessant i.d.Z. wäre zu untersuchen wie gut die starken Einbrüche (die meist mit einem Crash verbunden sind) sich andeuten und mit dem strikten Folgen von Indikatoren wie dem „Gebert Indikator“, genutzt werden können.
Quasi Market Timing anstatt stures buy&hold.

Christoph
Christoph
Reply to  Niklas
8 Tage zuvor

doppelpost

Last edited 8 Tage zuvor by Christoph
Nico
Nico
13 Tage zuvor

Moin!
Ich bin vor ca 3 Monaten in ETFs eingestiegen, habe mich aber umfassend darüber informiert. Da ich selbst keine Krise im Besitz von Aktien erlebt habe, ist meine Auffassung daher vielleicht etwas verzerrt.

Mich beschäftigt die Frage, ob man nicht bei Krisen trotzdem aussteigen könnte, sofern die Ordergebühren beim Broker nicht allzu hoch sind. Klar gibt es normale Dips/Korrekturen, aber soetwas wie Corona war doch absehbar. Oder täusche ich mich, weil die Sache im nachhinein einfach super klar aussieht, in dem Moment aber garnicht so relevant/absehbar war?

Auch die Finanzkrisen dauerten über mehrere Tage/Wochen/Monate an, hätte man da nicht sein Geld aus dem Topf rausnehmen können? Ich rede nicht von jedem kleinen Peek, sondern von den Krisen, die maximal präsent in dem Medien sind.

Grüße
Nico

Nico
Nico
Reply to  Georg
13 Tage zuvor

Dann wuerde ich direkt reinvestieren. Auch am Tiefpunkt der Krise. Dann muss man natuerlich etwas aktiver schauen wann das ist. Die Idee ist eben von den -30% vielleicht nur -10% mitzunehmen dadurch. Sollte die Krise doch nicht so schlimm wie erwartet sein habe ich eben etwas Gewinn verpasst.

Die Idee ist eben das ganze frühzeitig zu machen, und nicht erst, wenn der Kurz bereits 40% eingebrochen ist. Und wenn man erkennt, dass es eine Fehlentscheidung war direkt wieder einsteigen, bevor man weitere Gewinne verpasst.

Ist das zu naiv?

Jenni
Reply to  Nico
12 Tage zuvor

Ist das zu naiv? Ja
Nicht böse gemeint, aber das funktioniert nicht. Außerdem ist es brutal aufwändig, da du nicht nur täglich, sondern sogar Intra-Day die Kurse beobachten musst und entsprechende Orders setzen musst.
Was, wenn an dem Tag gerade deine Frau/Kind/du Geburtstag feiert? Oder dein bester Freund Junggesellenabschied hat?
Es lohnt sich einfach nicht, das ist ja das schöne: Faulheit wird quasi belohnt.

Ernst
Reply to  Nico
12 Tage zuvor

Die Idee ist eben das ganze frühzeitig zu machen, und nicht erst, wenn der Kurz bereits 40% eingebrochen ist.

Logisch müsstest du dir jetzt überlegen, ab welcher Schwelle “frühzeitig” ist. Dann nimmst du mal den Kursverlauf z.B. des MSCI World und prüfst einfach mal, wann dein Verkaufssignal getriggert worden wäre. Möglicherweise stellst du fest, dass du viel zu oft aussteigst.

Nun verfeinerst du deine Schwelle soweit, dass du genau bei den großen Crashs der letzten 30 Jahre “rechtzeitig” ausgestiegen wärst (Achtung: eventuell ist der nächste Crash wieder anders und dein Kriterium war einfach nur “überoptimiert” auf die historischen Verläufe).

Jetzt stehst du vor dm nächsten Problem: Wann steigst du wieder ein? Überlege dir ein Kriterium und prüfe anhand der Kursverläufe, ob dein Wiedereinstieg funktioniert hätte.

Übrigens ist “zeitlicher Aufwand” dabei kein Problem: Wenn es eine Möglichkeit gäbe, bei den großen Finanzkrisen (z.B. 2001, 2008, 2020) auch nur 10% weniger zu verlieren als der Markt, würden große Fonds und Banken diese Strategie sofort umsetzen und Milliarden verdienen.

Schau dir doch zum Einstieg mal folgendes Video von Finanztip an, dort wird eine Krise mal “emotional” durchgespielt:
https://www.youtube.com/watch?v=ZRLc-yhSW34

Nico
Nico
Reply to  Ernst
10 Tage zuvor

Danke fürs teilen des Videos! Ja, macht irgendwie Sinn. Schade, ich hätte gerne Recht gehabt und wäre gerne schlauer als alle anderen gewesen 😉

Christoph
Christoph
Reply to  Nico
8 Tage zuvor

Hi Nico, als ich erst einige Monate mit ETFs unterwegs war, habe ich genauso gedacht wie du. Habe dann zweimal probiert, deine Idee anzuwenden – was soll ich sagen, die von mir und den einschlägigen Medien erwartete Krise wurde keine aber ich war draußen. Aus heutiger Sicht aber war das gut, die paar Hundert Kroeten Verlust stören mich heute nicht mehr, das Gelernte hingegen ist Gold wert. Von daher, ganz ernst gemeint: machs wie ich, probier deine Idee ruhig mal mit einem begrenzten Betrag aus. Du kannst dadurch langfristig nur gewinnen 🙂

Und: ich erinnere mich noch, wie ich kurz vor Beginn der Coronakrise mit einem Kumpel diskutiert habe, dass es jetzt bald abwärts gehen wird. Getan habe ich jedoch nichts außer in der Krise einmal die Woche ein paar dicke Kohlen ins Depot nachzulegen 😉 Die haben jetzt eine ganz nette Rendite hinter sich, hihi!

@Georg: sorry, doppelpost, nur hier sollte mein Beitrag hin.

VG, Christoph

Nico
Nico
Reply to  Christoph
8 Tage zuvor

Vielen Dank fuers teilen deiner Erfahrungen!

Ich habe inzwischen ja auch einige Fehler gemacht, und man unterschaetzt wirklich, wie sehr einem die Erfahrung doch hilft.

Da hier so viele Antworten, moechte ich eine weitere Sache gerne teilen und um Feedback bitten: Und zwar investiere ich 50% in Nasdaq100 und 50% in ein 70/30Weltportfolio. Ich habe sehr wohl verstanden, dass Sektorwetten fuers langfristige Investment keinen Sinn machen und die Vergangenheit nicht fuer die Zukunft spricht. z.B. hat der Blockchain ETF ordentlich abgelost, seitdem ich ihn gekauft habe. Daraufhin habe ich alles in ein Weltportfolio gesteckt und spaeter erst um den Nasdaq erweitert.

Mir ist klar, dass das riskant ist, die einzige Sache die mich nur (im positiven) skeptisch macht ist, dass es sich einfach um DIE global big player handelt. Die allermeisten kennt man davon und es ist nicht nur, wenn auch ueberwiegend Tech. Und gerade weil der Index die Top Player und nicht nur Tech abbildet, denke ich mir, dass sich das auch in Zukunft von allen Sektor Wetten am ehesten lohnen wird. Und damit sich die Rendite auch bemerkbar macht, habe ich es eben auch sehr hoch gewichtet. Frei nach dem Motto: “Was kann da schon schief gehen?”

Meinungen hierzu?

Joerg
Joerg
Reply to  Nico
7 Tage zuvor

@Nico,
vielleicht findest du das interessant:

https://www.gerd-kommer-invest.de/haben-technologieaktien-hoehere-renditen/

Im Prinzip geht es um die Ebene: “Fuer was/wen lege ich an”?

  • weiss nicht?
  • zum Spielen/Ausprobieren (einfach mal losstolpern)?
  • fuer das eigene Ego (Recht haben, Vergleichen, subtiler: “die intellektuelle Herausforderung”)?
  • fuer das Alter (sehr lange)?
  • fuer die Kinder/Enkel (sehr, sehr lange/dynastisch)?

Wenn das klar ist, kann man die Aufteilung der Sparquoten/Kapital fuer die Kern-/Satellitendepots bilden.

Viel Erfolg
Joerg

Nico
Nico
Reply to  Joerg
7 Tage zuvor

Sehr interessanter Artikel. Ich habe auch überlegt eine Regel aufzustellen, dass sobald der Kurs des Nasdaq auf den Wert meines 70/30 Portfolios fällt, dass ich dann auf Welt umschichte. Nur muss ich dann a) konsequent sein und b) schnell genug. Aufgrund der Argumente im Artikel habe ich ja Respekt davor, danke fürs teilen!

Würde der Nasdaq100 beim Kurseinbruch der IT Aktien dann nicht Aktien aus anderen Branchen listen? Soweit ich das verstehe ist zwar überwiegen IT drinnen, aber wenn die abstürzen würde, dann kommen doch wieder andere Unternehmen rein – im Gegensatz zu reinen IT ETFs. Sehe ich das falsch?

Joerg
Joerg
Reply to  Nico
5 Tage zuvor

“dann kommen doch wieder andere Unternehmen rein – im Gegensatz zu reinen IT ETFs. Sehe ich das falsch?”

Eher JA.

Vielleicht hilft dir das Lesen des Wissensbereichs bei: finanztip.de, justetf.com/de/academy/, finanzwesir.com, de.extraetf.com/wissen

LG Joerg

Nico
Nico
Reply to  Joerg
5 Tage zuvor

Moin Joerg,
ich habe jetzt den größten restlichen Teil meines Vermögens in ein 70/30 Portfolio investiert und den Nasdaq rausgelassen. War mir dann doch zu riskant, habe ich eingesehen.

Inspirierend finde ich auch das Global Portfolio One. Mich wuerde mal interessieren, wie Ihr das so seht, denn das Renditedreieck scheint schon sehr gute Renditen auszuweisen, bei einer staerkeren Sicherheit.

Gerade fuer meine Mutter (~60) waere das eine gute Option last Minute nochmal einzusteigen, oder? Laut dem Renditedreieck ist in der Vergangenheit der Maximale Zeitraum mit Verlusten 5 Jahre anstatt ueber 10 mit einem normalen buy and hold.

Meinungen hierzu?

Nico
Nico
Reply to  Georg
4 Tage zuvor

Sehr cool, wollte schon fast fragen! 😀

Ich habe mal einen 25 Euro Sparplan bei der FFB auf die institutionelle Version eingerichtet, da diese eine niedrigere TER als die “normale” hat. Es sieht so aus, als koennte das bei der FFB klappen. AT0000A2B4U1

Peter
Peter
12 Tage zuvor

You nailed it Georg! Großartiger Artikel, der die Probleme im Zusammenhang mit FI auf Basis von Wertpaperinvestments richtig gewichtet.
Es ist mittlerweile ein in wenigen Stunden anlesbarer no brainer und von Dir, BigErn & Co. vielfach ausgerechnet worden,dass die Anlage des Vermögens in wenige ETF´s bei einer Entnahmerate von 3% -3,25% beim jetzigen Kursniveau mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu, führt, dass der Depotwert zu Lebzeiten nicht auf 0 sinkt.

Ich hatte Dir meine Situation,( 4 Wohnungen in Berlin nach bereits erfolgtem Verkauf der 5.und Anlage von 300k in ETF aus einem Teil des Erlöses) vor einiger Zeit geschildert und nach Deinem Bauchgefühl gefragt, ob mit diesem Vermögen eine monatliche Entnahme von 6.000,- möglich sei.
Wenn man Deinem Blog folgt, ahnt man, dass Du einen Verkauf der übrigen 4 nicht zum Wohnen benötigten Wohnungen vorschlagen und die Anlage des dann bestehenden Gesamtvermögens von 2,3- 2,6 Mio in ETF empfehlen würdest. Selbst bei “nur” 2,3Mio Vermögen und 3,14% Entnahmerate sind 6.000 Euro monatlich vorhanden (Steuern fallen nicht an, da neues Depot und Steuerfreibeträge). Viel besser, als die 2% Mietrendite, die die Wohnungen bisher abwerfen. Die Immobilien sind ein multiples Klumpenrisiko, ein passives Aktieninvestment in den Gesamtmarkt ist viel besser, sicherer und renditeträchtiger, rational alles durchdrungen..
Problem gelöst oder?
Leider nicht, wie Du selbst sehr schön beschreibst.
Ich lasse mich wie die meisten Menschen bei der Entscheidungsfindung von Emotionen leiten und halte die Idee vom streng rational agierenden homo oeconomicus für Wunschdenken.
Ich bin ganz bei Dir, wenn Du den Aufbau von Stressresistenz im Bereich von Aktieninvestments als langjährigen Prozess beschreibst und halte Deine Erklärungen zum bisherigen Verhalten der Aktienmärkte für sehr hilfreich.
Allerdings habe ich große Zweifel, ob mir mit mittlerweile 52 Jahren die Transformation in einen zu 100% in Aktien investierten stressresistenten Investor noch gelingt.Auch wenn ich bei einem aktuellen Depotwert von 300k einen temporären Einbruch von 40% möglicherweise noch verdauen könnte, sähe die Geschichte wohl anders aus, wenn aus 2,5 Mio in kürzester Zeit 1,5 Mio geworden wären..
Was bleibt?
Wahrscheinlich nur ein Herantasten an höhere Aktienquoten und ein Behalten der meisten Wohnungen, auch wenn damit Renditeeinbußen verbunden sind.

Fazit: Die eigene Stressresistenz ist der Endgegner bei einer geplanten FI auf Aktienbasis. Kleinteilige Diskussionen über die Assetverteilung, Entnahmestrategien und historische Ausfallwahrscheinlichkeiten (denen ich nur zu gerne folge)lenken ein wenig vom eigentlichen Elefanten im Raum ab. Für diejenigen, die Ihr Gesamtvermögen erstmalig und vollständig von Immobilien oder Cash in Aktien umschichten wollen, dürfte das Unterdrücken von Panikreaktionen fast genauso unmöglich sein, wie als aktiver Investor den Markt zu schlagen:-)
Schöne Grüße!

Marius
Marius
Reply to  Peter
7 Tage zuvor

@Peter und Georg

Sowohl in deinem Kommentar als auch in Georgs Artikel werden Renditen/Schwankungen von Aktien mit denen von Immobilien, die zu 100% abbezahlt sind, verglichen.

Der Wert einer Aktie bezieht sich doch immer auf den Wert des Eigenkapitals. Kaufe ich eine Aktie mit einer Eigenkapitalquote von 33,3% und gebe dafür 100.000 Euro aus, so bin ich doch Besitzer von Produktionsmitteln im Wert von 300.000 Euro und 200.000 Euro Schulden.

Sinkt nun der Wert der Produktionsmittel um 10%, sinkt der Wert meines Eigenkapitals um 30%.

Immobilien sind aber in der Regel auch gehebelt. Kaufe ich ein Mietshaus für 3 Mio. Euro und finanziere das mit 1 Mio. Eigenkapital und 2 Mio. Fremdkapital dann schwankt womöglich der Wert meines Eigenkapitals ähnlich stark wie der Aktienkurs meiner Aktien.

Man sollte sich also ggf. überlegen wie stark gehebelt man unterwegs sein möchte. Egal ob Immobilien oder Aktien. Das mit ETFs zu steuern könnte eine nicht einfache Aufgabe werden. Sind Einzelaktien eventuell doch die bessere Alternative zu ETFs?

Stefan
Stefan
8 Tage zuvor

Diesen, schon etwas älteren Artikel von Christian Kirchner, in dem es unter anderem um die psychologischen Hürden beim Investieren in ETFs von Nicht-Profis geht, finde ich auch ganz interessant (auch die Kommentare):

https://menschenzahlensensationen.wordpress.com/2015/03/31/warum-indexfonds-nicht-alle-anlageprobleme-losen-werden/