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Asset Allocation zum Vermögensaufbau samt späterer Kapitalentnahme

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RoMario
Beiträge: 14
 RoMario
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(@RoMario)
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Aktuell ist es doch irgendwie eine "normale" Börsensituation: manches spricht für fallende Kurse (Verschuldung der Staaten und Unternehmen, weltweite Transformation mit u. a. sich massiv ändernden Geschäftsmodellen), anderes für steigende Kurse (Geldmengenausweitung, Negativrenditen auf Anleihen, TINA). Ich bin da bei Georg und TINA: langfristig gewinnen breit diversifizierte Aktien und was will man sonst machen?

@Stoxx: wo siehst Du denn die Unterschiede zwischen 250 und 500k? Ich beschäftige mich ja auch sehr gerne mit Strategie und Asset-Allokation. Je nach Ansicht reicht jeweils ein Aktien- und Anleihen-ETF, alternativ mehrere Aktien- und Anleihen-ETFs und ggfs. Rohstoffe. Welches Depot gewinnt und ob mehr Komplexität mehr Rendite bringt, ist immer unsicher. Beispielsweise wäre man doch die vergangenen 10 Jahre mit einem "simplen" ETF auf den MSCI-World nahezu optimal aufgestellt gewesen. Ich persönlich würde ja die nächsten 10 Jahre eher EM und Europa vorne sehen, möchte aber nicht spekulieren und bin daher überall dabei.

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Stoxx
(@stoxx)
Beigetreten: Vor 5 Monaten

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Veröffentlicht von: @RoMario

@Stoxx: wo siehst Du denn die Unterschiede zwischen 250 und 500k?

Der Unterschied ist: Von 250.000,- kann man von den Erträgen noch nicht leben, bei 500.000,- "auf schmalem Fuß" schon.

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Georg
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Hinterher ist man immer schlauer, vorher kann niemand wissen welche Strategie das optimale Ergebnis bringt. Und weil das so ist macht es auch keinen Sinn sich darüber den Kopf zerbrechen. Dabei sein ist alles. Und wer diversifiziert wird sich immer “ärgern” müssen aber paar Positionen im Depot zu haben sie weniger gut laufen.

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RoMario
 RoMario
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(@RoMario)
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Beiträge: 14

Georg, das mit dem "ärgern" ist aber für einen Optimisten eine negative Sicht der Dinge 😉

Ich "versuche" mich darüber zu freuen, dass ich - egal was kommt - an allen Gewinner-Firmen, Branchen und Ländern beteiligt bin. Dass man kommende Entwicklungen weder wissen noch planen kann, hat Corona eindrucksvoll gezeigt. Wäre Corona ein Computer-Virus gewesen, sähe die Börsenlandschaft heute ganz anders aus. Dass es weitere Krisen geben wird, ist auch klar - welche es sein werden, ist wieder unklar. Dass Aktien langfristig das renditestärkste Investment darstellen, ist wiederum klar...

Vor der Seite her führt meiner Meinung nach kein Weg an Diversifikation und langfristiger Ausrichtung vorbei.    

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Georg
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(@fe-admin)
Beigetreten: Vor 1 Jahr

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@RoMarioDiversifikation innerhalb der Asset-Klasse Aktien, ja. Alles andere kann man links liegen lassen. Ansonsten hast Du natürlich Recht was den Optimismus betrifft. Danke für den Reminder 😉

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Stoxx
(@stoxx)
Beigetreten: Vor 5 Monaten

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Veröffentlicht von: @fe-admin

Hinterher ist man immer schlauer, vorher kann niemand wissen welche Strategie das optimale Ergebnis bringt. Und weil das so ist macht es auch keinen Sinn sich darüber den Kopf zerbrechen. Dabei sein ist alles. Und wer diversifiziert wird sich immer “ärgern” müssen aber paar Positionen im Depot zu haben sie weniger gut laufen.

Aber es gibt schon Depots mit einer sinnigeren und weniger sinnigeren Zusammenstellung.

Aus einen deiner Beiträge habe ich für mich und meine Asset-Allocation schon viel rausgezogen:

Aktien (60 %)

80 % (70 %) MSCI World

20 % (30 %) MSCI EM

Rohstoffe (20 %)

20 % Gold

Cash (20 %)

20 % Tagesgeld

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Georg
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(@fe-admin)
Beigetreten: Vor 1 Jahr

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@stoxx Meine Asset Allokation kennst du ja...100% Aktien. Habe noch nicht einmal einen Notgroschen.

Von daher ist mir nicht ganz klar wo du auf meiner Seite zu dieser Allokation inspiriert wurdest?

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RoMario
Beiträge: 14
 RoMario
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(@RoMario)
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Natürlich meine ich Diversifikation innerhalb der Aktien 😁

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Stoxx
Beiträge: 9
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(@stoxx)
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Beigetreten: Vor 5 Monaten

Georg wollte zukünftig einen Beitrag zum Thema optimale Asset-Allocation in der Anspar- und Auszahlphase schreiben, so meine Erinnerung.

Erstmal kommen noch ein Paar Beiträge zur gesetzlichen (freiwilligen) Rentenversicherung.

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Georg
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(@fe-admin)
Beigetreten: Vor 1 Jahr

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Beiträge: 16

@stoxx Die optimale Asset Allokation während der Ansparphase lautet meiner Meinung nach 100% Aktien. Evtl biss Cash daneben, abhängig von Jobsicherheit und Familiensituation (wenn ich nichts verdiene dann reicht uns beispielsweise das Einkommen meiner Frau). Aber das ist höchst individuell. Aber neben Aktien und Cash kann man sich den Rest meiner Meinung nach sparen.

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Stoxx
(@stoxx)
Beigetreten: Vor 5 Monaten

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@fe-admin

Genau, das hast du schon in einem deiner Beiträge im Blog geschrieben.

Ein Freund von mir, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater bei KPMG, sagte einmal: "Es reicht ein DAX-ETF, da so gut wie alle DAX-Konzerne international tätig sind und am gloablen Geschäft & Aufschwung teilhaben."

Wie stehst du zu seiner Aussage?

Tatsächlich wäre "nur" ein DAX-ETF ein sehr einfaches Portfolio. Dazu Cash und gut ist.

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suchenwi
(@suchenwi)
Beigetreten: Vor 4 Monaten

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@fe-admin In meiner Theoriephase, bevor ich ins "echte" Börsengeschäft eingestiegen bin, habe ich gelernt, dass Anleihen ein gutes Gegengewicht zu Aktien sein können, und dann entsprechend investiert.

Hat sich meist bewahrheitet: in meinen Top 10 Performers liegen ETFs auf Euro Govt Bonds 15-30yr und US Treasuries 7-10yr meist weit oben (um die 20% seit Kauf). Ausschüttungen sind eher mager, aber ich beobachte sie weiter, und bei Liqui-Mangel sind sie auf "Sell" gesetzt.

Direkte Staatsanleihen (10j.Bund, Österreich) habe ich auch, die um 10% Wertgewinn seit Kauf haben. Gelegentlich verkaufe ich Bundesanleihen, wenn sie über 10% überbewertet sind.

Und treue, monatliche Ertragslieferanten sind EM-Bonds (Pimco in lokaler Währung, iShares JPM in USD) - steigen zwar wenig im Kurs, aber liefern.

Die Mischung macht's 🙂

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RoMario
Beiträge: 14
 RoMario
Gast
(@RoMario)
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Keine Frage, die optimale Asset-Allokation kann es pauschal gar nicht geben. Mit etwas Mehrarbeit kann man langfristig etwas rauskitzeln (auf jeden Fall durch Steuerstundung, in meinem Fall vielleicht noch durch antizyklisches Kaufverhalten).

Das Wichtigste bleibt aber die Sparsumme in den Anfangszeit und das rational-emotionslose Durchziehen in der Folgezeit. Für das langfristige Durchziehen ist es für mich entscheidend, von der eigenen Strategie und Asset-Allokation überzeugt zu sein. Weil ich die Überzeugung hatte, konnte ich im März-April fleißig nachkaufen. Für mich hat es sich bis dato bewährt, in "Normalzeiten" eine Aktien-Quote von 80% anzupeilen. Mit den 80% profitiere ich von den überwiegend guten Börsenjahren, die 20% (Cash) haben dazu geführt, dass ich mich über fallende Kurse und entsprechend günstige Kaufgelegenheiten freuen konnte.

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Stoxx
(@stoxx)
Beigetreten: Vor 5 Monaten

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Beiträge: 9

@RoMario

Das ist doch so in Ordung. Bspw. "immer" mit 80 % in einem ETF auf den MSCI ACWI (IMI) + 20 % Cash.

Rebalancing: In guten Marktphasen Anteile abstoßen und in Cash umwandeln, in schlechten Marktphasen Anteile auf 80 % aufstocken.

Idee finde ich gut.

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