Kursgewinnleitern
 
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Kursgewinnleitern  


RoMario
Beiträge: 3
Themenstarter
(@romario)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo,

mich interessieren Erfahrungswerte oder Berechnungen/Simulationen zu Kursgewinnleitern: ab welchem Gewinn ist es aus steuerlicher Sicht sinnvoll, ETFs laufen zu lassen (aber nicht mehr zu besparen) und stattdessen in neue ETFs zu investieren. 

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6 Antworten
Georg
Beiträge: 16
Admin
(@fe-admin)
Mitglied
Beigetreten: Vor 1 Jahr

Ich glaube hier gibt es keine pauschale Antwort. Je granularer das Portfolio desto besser, aber hier gibt es "praktische" Grenzen die jeder für sich individuell bestimmen muss. Ich wechsel alle paar Jahre die ETFs. Zwischendurch muss natürlich was am Markt passiert sein, so dass der neue ETF auf einem anderen Kurs-Niveau bespart wird, sonst macht es keinen Sinn.

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2 Antworten
RoMario
 RoMario
Gast
(@RoMario)
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Beiträge: 14

So macht das natürlich Sinn. Pauschale Antworten sind bei volatilen Märkten, unterschiedlichen Zielsetzungen, Anlagehorizont usw. sicherlich mit Vorsicht zu genießen. Je nach Anlagehorizont und Diversifikation resultiert das ja in entsprechend viele ETFs; die windigsten wollen vermutlich mit >30 ETFs in Rente gehen. Ich werde vermutlich demnächst mit einem neuen ETF beginnen und könnte mir aus heutiger Sicht vorstellen, mit rund 10 ETFs in Rente zu gehen 😎

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Christoph
 Christoph
Gast
(@Christoph)
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Beiträge: 5

Hallo Mario,

in aller erster Linie muss mein Depot pflegeleicht und möglichst unabhängig von eigenem Zutun stabil laufen. Ich persönlich bin kein Anhänger von Optimierungen.

Das lohnt sich wahrscheinlich nur bei wirklich signifikanten Vermögen. Zeit-und Kostenaufwand müssen mit eingerechnet werden. Und eine zweite Person aus deinem Umfeld sollte es verstehen.

Ich bin bisher jedesmal wieder abgedreht, wenn ich nicht das relative sondern das absolute Ergebnis von Tax-Harvesting und ähnlichen Optimierungen (in €) überschlägig betrachtet habe.

Aber vielleicht überzeugt mich hier ja noch jemand vom Gegenteil 

🤔 C.

 

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RoMario
Beiträge: 14
 RoMario
Gast
(@RoMario)
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hi Christoph,

das mit dem pflegeleichten ist mir auch sehr wichtig. Aktuell macht es mir echt Spaß und motiviert mich. Ob das so bleibt weiß ich natürlich nicht.

Meiner Meinung nach ist aber fast jedes Depot mit Brot&Butter-ETFs pflegeleicht. Meine aktuell 4 ETFs machen für mich nahezu keine Arbeit. Meine Hoffnung wäre, dass ich durch wenige Optimierungen etwas Zusatzrendite hinbekomme (Kommer spricht bzw. schreibt glaube ich von 1% Steuervorteil durch langfristiges B&H). Das ist mir ein paar Minuten "Aufwand" im Jahr wert - wenns nicht klappt, hat es wenigsten Spaß gemacht 😁

Das mit der Komplexität für Angehörige ist ebenfalls sehr wichtig. Das spricht für wenige Depots, am besten nur eins. Ob Frau oder Kinder irgendwann einen oder 10 ETFs (steueroptimiert) verkaufen oder nicht, ist dann eher unbedeutend.

LGM

 

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Georg
Beiträge: 16
Admin
(@fe-admin)
Mitglied
Beigetreten: Vor 1 Jahr

Das ist mir ein paar Minuten "Aufwand" im Jahr wert

 

Wieso verursacht langfristiges B&H "Aufwand"? Oder was meinst Du konkret für Optimierungen?

Antwort
RoMario
Beiträge: 14
 RoMario
Gast
(@RoMario)
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Dass ich entsprechend der Gewinne/Verluste Tax-Loss-Harvesting betreibe oder eben neue ETFs ins Depot aufnehme. 

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